Das Ziel

An dieser Stelle schicke ich ein herzliches Dankeschön an das ganze Team:

Die Psychologin, die Pflegefachkräfte und die Ärztin haben sich meiner angenommen und dafür gesorgt, dass ich mich und meine Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachte, dass ich genauer hinschaue, dass ich handle.

 

Diese neun Figuren sollen mich in Zukunft daran erinnern, dass ich achtsam bleibe.

Der Diplomat

 

Was hat das Einhorn im Kloster zu suchen? Hier habe ich gelernt, dass ich diverse Gegenspieler in meinem Innern habe, die es bewusst einzusetzen gilt.

Das Einhorn steht in meinem Fall für den Diplomaten und die Phantasie, die der Diplomat sicherlich oft braucht, um gut vermitteln zu können.

 

Der Verdränger

 

Ein Huhn, resp. ein Hahn beginnt Körner zu picken, wenn Gefahr droht. Er blendet die Gefahr einfach aus und geht etwas Alltäglichem nach.

Der Hahn erinnert mich daran, genauer hinzusehen und zu handeln.

Der In-Sich-Gekehrte

 

Ein Teil von mir spielt gerne mal Opfer oder zeigt Trotz. Die Schlange erinnert mich daran, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.

Der Verteidiger; Der Angreifer

 

Wenn weder Diplomatie noch Trotz helfen, muss man manchmal angreifen um sich selber zu verteidigen.

Der Wolf erinnert mich daran, dass mit Sicherheit ein schlechtes Gewissen folgt und vielleicht schon jetzt ein wenig Durchhaltevermögen oder Phantasie gefragt ist. 

 

 

Das schlechte Gewissen

 

In meiner Vorstellung gibt es ein Wesen in mir, dass alle unguten und unbequemen Tatsachen sieht, aufsaugt und mir immer wieder zeigt.

Der Octopus mit seinen acht Armen, den Saugnäpfen und seinem grossen Kopf eignet sich für diese unangenehme Aufgabe ausgezeichnet.

Das Durchhaltevermögen

 

Die Schildkröte ist nicht schnell, kommt aber immer irgendwie ans Ziel.

Sie erinnert mich daran, dass ab und zu pures Durchhalten gefragt ist.